Rund 2,4 Mio. Euro neue Forschung für die FVA-Community
Sechs neue Forschungsprojekte gestartet
Sechs neue Forschungsprojekte gestartet – über 1,4 Mio. Euro für die Antriebstechnik von morgen
Mit einem Gesamtvolumen von über 1,4 Mio. Euro starten sechs neue Forschungsprojekte innerhalb der FVA. Ergänzt werden diese durch zwei neue Kooperationsprojekte mit der FVV im Umfang von knapp 1 Mio. Euro. So entstehen neue Forschungsaktivitäten mit einem Gesamtvolumen von rund 2,4 Mio. Euro, die den Mitgliedern der FVA unmittelbar zugutekommen.
Die neuen Forschungsprojekte im Überblick
- FVA 780 III – NLK-Schlupfbetrieb
Gremium: Schaltbare Kupplungen und Bremsen - FVA/FVV 1112 I – Polumschaltbare Käfigläufer-Induktionsmaschine für batterieelektrische Fahrzeuge
Gremium: Elektrische Maschinen und Antriebssysteme - FVA 863 II – Stromdurchgang am Wälzlager
Gremium: Wälzlager - FVA 1110 I – Studie Zahngrundbruch
Gremium: Werkstoffe - FVA 701 VI – Thermische Modellierung von Wälzlagern zur Verfeinerung der Reibungsberechnung
Gremium: Wälzlager - FVA/FVV 1113 I – Überwachungsmethoden für Gleitlager mit Kunststoffschicht
Gremium: Gleitlager
Neue Kooperationsprojekte mit der FVV
- FVV/FVA 1585 – CAUSAL: Degradationseffekte und beschleunigte Stresstests für LT-PEM-Brennstoffzellen
Gremium: Expertengruppe Brennstoffzellen - FVV/FVA 1586 – CoolBat: Leitfähigkeitsuntersuchung von Batterie-Kühlmitteln für Hochvolt-Batteriesysteme
Gremium: Expertengruppe E-Maschinen
Breites Themenspektrum entlang des gesamten Antriebsstrangs
Mit den gestarteten Projekten setzt die FVA ihre Forschungsstrategie fort, wissenschaftliche Erkenntnisse gezielt in industrielle Anwendungen zu überführen.
Im Bereich elektrischer Antriebssysteme wird beispielsweise die Entwicklung polumschaltbarer Induktionsmaschinen für batterieelektrische Fahrzeuge untersucht. Ziel ist es, neue Lösungsansätze für effiziente und leistungsfähige Traktionsantriebe zu erschließen.
Mehrere Projekte widmen sich darüber hinaus der Lagertechnik – einem Kerngebiet der FVA-Forschung. Untersucht werden unter anderem die Auswirkungen elektrischer Belastungen auf die Gebrauchsdauer von Wälzlagern sowie die Weiterentwicklung thermischer Modelle zur präziseren Reibungs- und Lebensdauerberechnung.
Weitere Forschungsvorhaben befassen sich mit der Schwingungsoptimierung von Antriebssystemen durch geregelten Dauerschlupfbetrieb nasslaufender Kupplungen, mit dem Schadensmechanismus Zahngrundbruch in Verzahnungen sowie mit neuen Überwachungsmethoden für kunststoffbeschichtete Gleitlager.
Forschung gemeinsam gestalten
Die gestarteten Projekte zeigen einmal mehr die Bandbreite der Forschungsaktivitäten innerhalb der FVA. Sie entstehen aus konkreten Fragestellungen der Mitgliedsunternehmen und werden gemeinsam von Industrie und Forschungseinrichtungen bearbeitet.
FVA-Mitglieder haben die Möglichkeit, die Projekte aktiv in den jeweiligen Projektbegleitenden Ausschüssen zu begleiten, Forschungsschwerpunkte mitzugestalten und frühzeitig von den Ergebnissen zu profitieren.
Zusätzlicher Mehrwert durch FVV-Kooperationen
Neben den sechs neuen FVA-Projekten profitieren die Mitglieder auch von zwei neu gestarteten Kooperationsprojekten mit der FVV. Die Vorhaben beschäftigen sich mit Degradationsmechanismen in Brennstoffzellen sowie Sicherheitsfragen bei Hochvolt-Batteriesystemen und erweitern das verfügbare Forschungswissen um weitere Zukunftsthemen der Mobilitäts- und Energietechnik.
Alle Informationen im Wissensportal THEMIS
Detaillierte Projektbeschreibungen, Projektziele sowie Informationen zur Mitarbeit finden FVA-Mitglieder im Wissensportal THEMIS. Dort stehen auch die vollständigen Unterlagen zu laufenden und abgeschlossenen Forschungsvorhaben zur Verfügung.
Wir freuen uns über das Engagement unserer Mitglieder und laden alle Interessierten ein, die neuen Projekte aktiv zu begleiten und die Zukunft der Antriebstechnik gemeinsam mitzugestalten.
