Drei neue IGF-Projekte gestartet: Forschung für die Antriebstechnik von morgen
Die FVA-Community treibt Innovation weiter voran: Drei neue Forschungsprojekte sind erfolgreich gestartet – mit einem Gesamtvolumen von rund 1 Mio. Euro.
Alle Vorhaben werden im Rahmen der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert.
Im Fokus stehen zentrale Herausforderungen moderner Antriebstechnik: von effizienteren Lagerlösungen über vibroakustische Simulation bis hin zu Verschleißmechanismen in Welle-Nabe-Verbindungen.
Effizienz und Belastbarkeit: Druckkammlagerungen im Fokus - FVA 1107 I
Im Projekt zur Druckkammlagerung werden Berechnungsmodelle weiterentwickelt und experimentell validiert.
Diese Lagerbauform kommt insbesondere in hochbelasteten Anwendungen wie Turbogetrieben zum Einsatz. Ziel ist es, die Auslegung künftig präziser und effizienter zu gestalten – und damit die Leistungsfähigkeit von Antriebssystemen nachhaltig zu steigern. Es wird zusammen mit der FVV durchgeführt.
NVH besser verstehen: Vibroakustik für Getriebe - FVA 1108 I
Ein weiteres Projekt widmet sich der vibroakustischen Prognose von Getrieben.
Durch neue methodische Ansätze soll es möglich werden, Schwingungen und Geräusche deutlich effizienter vorherzusagen.
Das schafft die Grundlage für:
- - schnellere Entwicklungszyklen
- - reduzierte Testaufwände
- - optimierte NVH-Eigenschaften
Ein klarer Mehrwert für die industrielle Praxis.
Verschleiß im Detail: Welle-Nabe-Verbindungen - FVA 591 IV
Das Projekt „SplineWear“ untersucht systematisch das Verschleißverhalten von Welle-Nabe-Verbindungen.
Im Mittelpunkt steht die experimentelle Ermittlung von Kennwerten, die künftig eine zuverlässigere Bewertung und Auslegung ermöglichen.
Gerade im Hinblick auf steigende Anforderungen an Lebensdauer und Belastbarkeit liefert das Projekt wichtige Grundlagen.
Forschung im Netzwerk
Alle drei Projekte zeigen einmal mehr die Stärke der FVA: vorwettbewerbliche Forschung, getragen von einem starken industriellen Netzwerk.
Die enge Zusammenarbeit von Industrie und Forschungseinrichtungen sorgt dafür, dass die Ergebnisse direkt in die Anwendung überführt werden können.
IGF als Innovationstreiber
Die Förderung im Rahmen der IGF ermöglicht es, auch komplexe Fragestellungen gemeinschaftlich zu bearbeiten und Lösungen mit breitem Nutzen zu entwickeln.
Damit bleibt die FVA ein zentraler Impulsgeber für die Zukunft der Antriebstechnik.
