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FVA-Gondel startet Testphase

In Kürze startet die erste Testphase der FVA-Gondel auf dem 4 MW Systemprüfstand des Center for Wind Power Drives (CWD) an der RWTH Aachen. Am 31. Mai wurde die FVA-Gondel in Anwesenheit von Vertretern aus Industrie, Wissenschaft und Politik feierlich eingeweiht. Mit Hilfe des Systemprüfstandes kann das Verhalten des elektromechanischen Antriebsstranges vollumfänglich und reproduzierbar beurteilt werden. Derzeit erfolgen die letzten Vorbereitungen für den Hardware-in-the-Loop (HiL)-Betrieb, bei dem die zu testenden Komponenten in eine simulierte Anwendungsumgebung integriert werden. Die dynamischen Lasten an Rotorflansch und Netzanschluss werden dazu innerhalb der HiL-Simulation aufgebracht. So ist es möglich, die gesamte Gondel als aktives Stellglied in den Prüfstand zu integrieren.

Mit der jetzt anlaufenden Versuchsphase beginnt die Validierung des detaillierten Simulationsmodells. Hierzu werden Messdaten aus über 300 Messstellen, davon mehr als 150 im Getriebe, aufgezeichnet und ausgewertet. Mit den gewonnenen Erkenntnissen soll in Zukunft eine noch anforderungsgerechtere Auslegung von Anlagen und Komponenten ermöglicht werden. Die beteiligten Partner des von FVA initiierten und vom BMWi geförderten Verbundprojektes erwarten einen erheblichen Erkenntnisgewinn, um die Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit von Windenergieanlagen und ihren Antriebskomponenten weiter zu verbessern. Ausführliche Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.