Forschungsberichte

Forschungscluster "Low Friction Powertrain"

Das Clusterprojekt besteht aus 18 Teilprojekten. 14 Teilprojekte wurden vom BMWi über die AiF gefördert (IGF-Nrn.: 15785 bis 15798), 4 Teilprojekte wurden über das „CO2-Programm“ von FVV und FVA finanziert.

Das Clusterprojekt besteht aus 18 Teilprojekten.

14 Teilprojekte wurden vom BMWi über die AiF gefördert (IGF-Nrn.: 15785 bis 15798),

4 Teilprojekte wurden über das „CO2-Programm“ von FVV und FVA finanziert.

Die Reduktion der CO2-Emissionen und damit des Kraftstoffverbrauchs ist eine der größten Herausforderungen in der Fahrzeugentwicklung. Einen maßgeblichen Beitrag zur Erreichung der geforderten Emissionsminderung kann die Reduzierung der Reibungsverluste im Antriebsstrang leisten. Das Cluster-Forschungsvorhaben „Low Friction Powertrain“ der FVV und FVA verfolgt das Ziel für ein bestehendes Fahrzeugkonzept die Reibungsverluste im Antriebsstrang um 30 % zu reduzieren. Derzeit wird die verbrauchsoptimierte Auslegung von Einzelkomponenten durch jeweils fest vorgegebene Randbedingungen bezüglich der Betriebszustände bestimmt. Um eine weitere Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs erzielen zu können, muss eine Optimierung von Kernkomponenten und Teilsystemen eines Antriebsstrangs in Zukunft unter stärkerer Berücksichtigung des Gesamtsystems „Antriebsstrang“ durchgeführt werden. Um diese Vorgabe erreichen zu können, ist eine enge Zusammenarbeit aller an der Entwicklung beteiligter Institutionen, also sowohl der Fahrzeug- als auch der Komponentenhersteller des gesamten Antriebsstrangs, erforderlich.

Ziel des Forschungsclusters ist es, in interdisziplinärer Zusammenarbeit die Potenziale systemübergreifender Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz im Antriebsstrang, mit Fokus auf bedarfsgerechte, selektive Reibungsoptimierung an Einzelkomponenten zu ermitteln und darzustellen. Aufgrund der Veröffentlichung der Ergebnisse haben auch kleinere und mittlere Unternehmen Zugriff auf die ermittelten Potenziale. Durch Darstellung und Bewertung von innovativen Ideen mit dem Ziel der Verlustminimierung werden diese Unternehmen in die Lage versetzt, eigene Lösungsvorschläge für die Optimierung des eigenen Subsystems, ausgehend von der Kenntnis des Gesamtsystems einzubringen.