Allgemeines

„Elektromobilität – Positionierung der Wertschöpfungskette“ (ELEKTRO POWER II)

Gegenstand der möglichen Förderung sind Verbundforschungsprojekte, die dazu beitragen, die Gesamtsystemkosten der Elektromobilität zu verringern, Hürden bei der Industrialisierung der neuen Technologie zu senken, Kaufhemmnisse abzubauen und die Elektromobilität wirtschaftlich in die Energiewende zu integrieren. Hierbei fällt auch regelmäßig das Schlagwort „Industrie 4.0“.

Dazu zählen Forschungs- und Entwicklungsprojekte in folgenden Teilbereichen:

  • Stärkung der elektromobilen Wertschöpfungskette im Bereich Produktion (z.B. modulare Montageanlagen, Nutzen des Antriebs während der Produktion, Fertigungsverfahren z.B. für Batterien & Zellen, Effizienzsteigerung durch Industrie 4.0-Strategien und –Methoden, Integration E-Fahrzeug-Produktion in bestehende Produktionssysteme für konventionelle Fahrzeuge etc.)
  • Datensicherheit in der Elektromobilität beim Laden und Abrechnen  (Smart Meter, Smart Grid, Smart Home etc.)
  • Elektromobilität und Strommarkt (Pooling für Regelenergie, Erprobung Geschäftsmodelle, IT-Komponenten, Normierung, und Anpassungsbedarfe Rechtsrahmen und Rechtsbeziehungen zwischen etablierten und neuen Marktteilnehmern etc.)
  • Induktive Ladesysteme im öffentlich zugänglichen Raum (> 11kW insbes. mit Blick auf (inter-)nationale Normen, Standards, Energieeffizienz; > 3,7 kW mit Asien/USA sowie Geschääftsmodelle etc.)
  • Querschnittsthemen für alle Projektideen zu den fachlichen Themen, insbesondere Industrie 4.0

Als ersten Schritt können in Phase 1 Projektskizzen bis zum 29. April 2015, 12:00 Uhr; postalische Unterlagen bis 30. April 2015 Posteingang DLR eingereicht werden.

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)
Projektträger im DLR
Technische Innovationen in der Wirtschaft
Linder Höhe, 51147 Köln

Antragsberechtigt sind private und öffentliche Unternehmen sowie Hochschulen oder Forschungseinrichtungen mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland.