Gemeinschaftsforschung

Die FVA greift übergeordnete Themen vorwettbewerblicher Art in Gemeinschaftsvorhaben auf. Hierbei wird sowohl die mechanische als auch die elektrische bzw. mechatronische Antriebstechnik, sowohl von stationären industriellen Anlagen über Fahrzeuge bzw. mobilen Maschinen bis zu Luftfahrzeugen abgedeckt. Zusammen mit dem Forschungsfonds Fluidtechnik sehen unser Betätigungsfeld überall dort, wo etwas angetrieben, gesteuert und bewegt wird. In der Wertschopfungskette befassen wir uns von den Werkstoffen über Fertigungstechnik und Qualitätssicherung, Kompo­nenten und Systeme, ihre Berechnung, der Schmierstoffe, bis zur der Analyse von Umweltverträglichkeit, Qualität und Kosten und dem Innovationsmanagement.

Die Gemeinschaftsforschung bietet den Unternehmen die Möglichkeit, ihr technisches Know-how und die Qualität ihrer Produkte zu verbessern und die Produktionskosten zu senken.

Die Forschungsprojekte werden durch die Mitglieder aus der Industrie in Arbeitskreisen definiert und zur Durchführung an die bestgeeigneten Institute vergeben.

 

Kenntnistransfer

Ca. 100 laufende Vorhaben pro Jahr werden zurzeit durch 23 aktive Arbeitskreise koordiniert und in Arbeitsgruppen in Zusammenarbeit mit etwa 40 Hochschulinstituten erarbeitet. Hierbei sind in den FVA-Gremien über 1000 Industrievertreter der Mitgliedunternehmen aktiv. Die FVA ist damit eine wesentliche Plattform der Kommunikation und des Kenntnistransfers zwischen Wissenschaft und Industrie der Branche Antriebstechnik. Forschungsergebnisse weren in der FVA in die eigene Berechnungsplattform FVA Workbench®

eingebunden und stehen damit den Mitgliedern zur direkten Anwendung zur Verfügung. Damit wird ein wichtiger Schritt vom Forschungsergebnis zur Anwendung von der FVA bereits organisiert.

 

Aus- und Weiterbildung

Informationsveranstaltungen, Seminare und Tagungen der Forschungsvereinigung bieten den Unternehmen die Möglichkeit, Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter, auf der Basis neuester Forschungsergebnisse, effizient zu verbessern und Ergebnisse frühzeitig anzuwenden.

 

Nachwuchsförderung

Die FVA gibt vielen Ingenieuren die Möglichkeit zu einer praxisorientierten Promotion in der Antriebstechnik und angrenzenden Disziplinen. Im Rahmen der Bearbeitung von FVA-Forschungsprojekten werden die Wissenschaftlichen Mitarbeiter stets durch einen Industrieausschuss begleitet und unterstützt. Die Mitgliedsfirmen haben hierbei eine gute Gelegenheit, den Mitarbeiter in seiner „vorbetrieblichen Probezeit“ zu Beobachten - kein Wunder, dass sich viele ehemalige Bearbeiter von FVA-Projekten heute in leitenden Positionen in der Industrie wiederfinden.