Dr. Arthur Wetzel, Leiter Schmierstoffe und Kunststoffe ZF Friedrichshafen AG und Obmann des FVA-Arbeitskreises Schmierstoffe und Tribologie, unterstreicht:
„Der GETLUB-Kongress ist ein wichtiges Forum für Entwickler, Konstrukteure und Anwender rund um Themen der Entwicklung, Prüfung und Charakterisierung von Schmierstoffen.“
28./29. März 2012 in Würzburg
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir laden Sie herzlich ein, mit uns den zweiten GETLUB Kongress 2012 zu gestalten und Ihre Erfahrung zum Nutzender Anwender einzubringen.
Überall wo Kräfte in einem Antriebsstrang übertragen werden,gibt es Verluste durch Reibung und Verschleiß. Ob imAutomobilbau, im Maschinenbau oder in der Antriebstechnik, für den wirtschaftlichen Betrieb ist ein hoher Wirkungsgrad bzw. eine hohe Effizienz von großer Wichtigkeit. Nur die Auswahl des richtigen Schmierstoffs bzw. die Entwicklungoptimierter Schmierstoffe, zusammen mit den richtigen Schmierungskonzepten sorgen für einen reibungslosen Betrieb. Dies bedeutet, dass der Schmierstoff zwingend als Konstruktionselement im Rahmen von Getriebeentwicklungen berücksichtigt werden muss.
Diese integrierte Welt der optimierten Schmierung von Antriebssträngen mit allen beteiligten Komponenten steht im Fokus des zweiten GETLUB Kongresses 2012. Das Spektrumder zu behandelnden Themen reicht von speziellen Getriebeanwendungen, über Schmierstoffentwicklungen, Schmierstoffprüfverfahren und Schmierstoffanforderungen, bis hin zum Tribosystem und den entsprechenden Analyseverfahren. Abgerundet wird das Programm durchBeiträge zu Normen und Richtlinien sowie einem Blick in dieZukunft.
In den einzelnen Fachvorträgen des anwendungsorientierten Kongresses kommen sowohl Hersteller von Schmierstoffenund Getrieben zu Wort, als auch Anwender die über eigenepraktische Erfahrungen berichten.
Ziel des GETLUB Kongresses 2012 ist ein Wissens- und Erfahrungsaustausch von Ingenieuren und Technikern aus Konstruktion, Entwicklung und Versuch sowie dem ServiceundBetriebspersonal, welche mit dem Betrieb von Getrieben bzw. der Entwicklung von Schmierstoffen und anderengeschmierten Komponenten der Antriebstechnik beschäftigtsind oder dort Verantwortung tragen.
Ihr Programmausschuss
Anmeldeformular zum Kongress oder direkt Online
Dirk Arnold, Forschungsvereinigung Antriebstechnik e.V.
Ekkehard Daschner, ExxonMobil
Dr. Gerd Dornhöfer, Robert Bosch GmbH
Dr. Gerhard Gajewski, Siemens AG
Michael Hochmann, Klüber Lubrication München KG
Dr. Franz-J. Joachim, ZF Friedrichshafen AG
Richard Karbacher, Schaeffler Technologies GmbH & Co. KG
Dr. Frank-D. Krull, Eickhoff Antriebstechnik GmbH
Eduard Laukotka, Handeloh
Rolf Luther, Fuchs Europe Schmierstoffe GmbH
Dr. Klaus Michaelis, FZG TU München
Torsten Murr, Shell Global Solutions (Deutschland) GmbH
Dr. Armin Schmidt, Hydac Filtertechnik GmbH
Peter Weismann, OELCHECK GmbH
Dr. Christoph Wincierz, Evonik RohMax Additives GmbH
Forschungsvereinigung Antriebstechnik e.V
Lyoner Str. 18, 60528 Frankfurt
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Peter Exner |
Brigitte Becker |
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T |
069 6603-1610 |
069 6603-1597 |
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FVA GmbH
Lyoner Str. 18, 60528 Frankfurt
Firmen
AVL List, Bayerische Motoren Werke, Bosch Rexroth, BP Europa SE, Eickhoff Antriebstechnik, ESSO Deutschland, Evonik RohMax Additives, ExxonMobil, FCMD, Fraunhofer-Institut IWM, FUCHS EUROPE Schmierstoffe, Fuchs PETROLUB, GTL Getriebetechnik Leipzig, Harmonic Drive, HYDAC FILTERTECHNIK, Jastram, Klüber Lubrication München, MAN Diesel & Turbo, OELCHEC, OilDoc, Opel, Robert Bosch, Schaeffler Technologies, SEW-EURODRIVE, Shell Global Solutions, Siemens, SKF Engineering & Research Centre, Stiebel-Getriebebau, Sulzer Metaplas, TOTAL Deutschland, VSI Verband Schmierstoff-Industrie e. V., Wittenstein, ZF Friedrichshafen, ZF Wind Power Antwerpen,
Forschungsinstitute
Karlsruher Institut für Technologie (KIT) IPEK, RWTH Aachen IME, Technische Universität Wien, TU Hamburg-Harburg, TU München FZG, Uni Magdeburg IMK, Uni Stuttgart IMA, Wehrwissenschaftliches Institut für Werk- und Betriebsstoffe WIWEB
Ausstellung
Fuchs Europe Schmierstoffe, Shell Global Solution, Oelcheck
16.12.2010 - Für Maschinenbauer keine Frage: Ohne Schmierung läuft nichts. Doch heutzutage geht es um mehr als die Dinge am Laufen zu halten. Die beim GETLUB-Kongress vorgestellten Forschungsergebnisse zum Einsatz von Schmierstoffen steigern die Energieeffizienz und erhöhen die Lebensdauer von geschmierten Systemen signifikant.
Das Thema „Der Schmierstoff als Konstruktionselement“ zieht an. Beim GETLUB-Kongress der Forschungsvereinigung Antriebstechnik e. V. (FVA) geht es Konstrukteuren, Anwendern und Herstellern um die Optimierung von geschmierten Systemen. Die Zahlen sprechen für sich: Mehr als 130 Entwickler aus 60 Unternehmen und rund 10 Forschungsinstituten vertiefen ihr Fachwissen über Schmierstoffe beim zweitägigen Kongress am 15. und 16. Dezember 2010 in Würzburg.
Fachwissen teilen
Richard Karbacher von Schaeffler Technologies in Schweinfurt ist überzeugt: „Der GETLUB-Kongress ist ein Muss für alle, die sich mit der Konstruktion oder dem Einsatz von Getrieben befassen.“ Im klaren Fokus der Fachbeiträge und Diskussionen steht die industrielle Praxis. Wie kann bei der Konstruktion von Lagern, Getrieben, Motoren und anderen Maschinenelementen der optimale Einsatz von Schmierstoffen ermittelt werden? Immer wieder wird Bezug genommen auf das FVA-Grundlagenwissen. Kenntnisse, die „über die Jahre direkt in die Umsetzung der Produktentwicklung Eingang gefunden haben“ (Dr. Ralf Dinter, Siemens I DT MD R&D). Gewinnbringend auch der Austausch zwischen den Anwesenden. Die Wunschliste eines Anwenders ist für einen Schmierstoffhersteller „der blanke Horror“. Die Teilnehmer sind mit dem Zugewinn an Schmierstoff-Know-how hochzufrieden. „Für mich ist das einfach eine sehr gute Qualifizierungsmaßnahme“, bewertet Roland Denefleh, langjähriger Mitarbeiter von SEW-Eurodrive, den Kongress.
Energiekosten senken
Erstmals bringt der FVA-Arbeitskreis Schmierstoffe und Tribologie bei diesem Kongress sowohl Schmierstoffhersteller und -anwender als auch Forscher zusammen und informiert über aktuelle Ergebnisse der Reibungs- und Verschleißforschung, auch Tribologie genannt. Eine erste Feststellung: Sich mit Tribologie zu befassen rechnet sich betriebswirtschaftlich! Im Optimalfall lassen sich die Kosten in zwei Richtungen senken. Wohldosierte Schmierung bedeutet genau soviel Schmierstoff einzusetzen, dass die Reibung im System minimiert wird. Das spart Schmierstoff und Energiekosten.
Lebensdauer steigern
Genauso interessant ist die längere Lebensdauer aufgrund des reduzierten Verschleißes. Bei der Instandhaltung von Maschinenelementen spielt der richtige Schmierstoff eine zentrale Rolle. Dieser hochdynamische Prozess des geeigneten Schmierstoffs in Kombination mit der Oberflächenbeschichtung bedarf stetiger Untersuchungen, um für die Vielfalt der Umwelteinflüsse die richtige Lösung zu finden. Deutlich führen das die Anforderungen von Windkraftanlagen vor Augen. Hier muss über einen Zeitraum von 20 Jahren die Funktionsfähigkeit bei Temperaturschwankungen von minus 40 bis plus 50 Grad Celsius gewährleistet sein.
Kompetenz zeigen
Schmierstoffhersteller- und analyselabors wie Fuchs Europe, Oelcheck und Shell präsentieren sich gern auf der begleitenden Fachausstellung. „Als Aussteller beim GETLUB-Kongress hat man die einzigartige Gelegenheit, intensiv in den Austausch mit Anwendern und Konstrukteuren einzusteigen“, unterstreicht Dr. Lutz Lindemann. Er ist Mitglied des Vorstands der Fuchs Petrolub AG und vertritt im FVA-Vorstand die Schmierstoffindustrie. „Nirgendwo sonst sind an einem Ort so viel Fachkompetenz in Sachen Getriebe vereint.“
Die Arbeit geht weiter
Kontinuierlich pflegen die 80 aktiven Mitglieder des FVA-Arbeitskreises Schmierstoffe und Tribologie den Austausch in den zweimal jährlich stattfindenden Sitzungen. Obmann Dr. Arthur Wetzel, ZF Friedrichshafen, betont: „Im Alltagsgeschäft widmen wir uns in erster Linie der Serienentwicklung. Oft kommt dabei das Grundlagenwissen zu kurz. Im FVA-Arbeitskreis können wir unsere Bedürfnisse aus Industriesicht einbringen. Dieses dringend benötigte Grundlagenwissen wird dann von den Forschungsinstituten erarbeitet.“ Der direkte Bezug zwischen den Erkenntnissen aus den Forschungsvorhaben und der Wettbewerbsfähigkeit der eigenen Produkte ist ein echter Anreiz, sich in die Arbeit des FVA-Arbeitskreises einzubringen.